Veritas RS
Coupé 1953
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Daten: Motor: 6 Zylinder Heinkel - Reihenmotor Hubraum: 1.998 ccm Gewicht: 650 Kg
Die noch existierenden VERITAS Fahrzeuge und Fahrgestelle wurden von dem Waschmaschinen Fabrikanten und früheren Geldgeber H. Bonn und dem Rennfahrer Willi Sturzebecher aufgekauft.
Sturzebecher fuhr noch einige Jahre erfolgreich Rennen mit seinem Meteor, bevor er sich schließlich aus dem Rennsport zurückzog.
Als Basis für das vorliegende Coupé diente einer von nur drei gebauten VERITAS RS Rahmen. Die anderen zwei Chassis waren für offene Rennwagen verwendet worden.
Diese Anordnung ermöglicht ein Einfedern ohne Sturz Änderung bei unabhängiger Aufhängung und äußerst präziser Führung der Räder. Die Straßenlage dieses Fahrzeugs ist für die damalige Zeit phantastisch.
Durch die filigrane Konstruktion, zusammen mit der ultraleichten Aluminiumhaut , erreicht dieses wunderschöne Coupé ein sehr niedriges Gesamtgewicht von nur ca. 650Kg.
Seither wurde dieses VERITAS Fahrzeug lediglich einige hundert Kilometer getestet und eingefahren.
Heinkel Motor mit rollengelagerter, geschraubter Hirth Kurbelwelle, ein feinmechanisches Meisterwerk. Die Ventile sind zur besseren Wärmeabfuhr natriumgefüllt.
Ebenso historische Aufnahmen aus der Entstehungszeit des Coupés, zusammen mit einer Liste der beteiligten Mitarbeiter.
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| | Es gibt nur wenige Fahrzeughersteller, die eine ähnlich faszinierende Aura
umgibt wie VERITAS. Die wechselvolle Geschichte der Marke VERITAS fand mit dem offiziellen Konkurs von Ernst Loof im Jahre 1953 ein vorläufiges Ende.
Sturzebecher war sich bewusst, daß VERITAS zwar wirtschaftlich am Ende war; die Rennfahrzeuge selbst aber waren noch immer der Konkurrenz überlegen.
Als 1964 ein wohlhabender Amerikaner bei der Meisterschule Kaiserslautern einen Auftrag für ein sportliches Leichtbau Coupé erteilte war ein VERITAS Gitterrohrrahmen noch immer die beste Basis für solch ein Vorhaben.
Als einziges dieser drei Fahrzeuge verfügt das Coupé aber über eine von Loof entwickelte, einzigartige Hinterachs Konstruktion mit teleskopischen Federelementen.
Das Coupé ist original motorisiert mit einem 2 Liter Heinkel Sechszylinder mit gleitgelagerter Kurbelwelle und drei Vergasern.
Das Fahrzeug wurde von dem Veritas Spezialisten Bruno Kühnis in liebevoller Detailarbeit komplett restauriert, wobei auch besonders der Rennmotor mit Akribie aufgebaut wurde.
Bei der Restaurierung konnte auf die original Konstruktions Zeichnungen der Meisterschule Kaiserslautern Zugriff genommen werden, wodurch die absolute Übereinstimmung mit dem Ursprungszustand gewährleistet werden konnte.
Sämtliche Originalpläne und technische Zeichnungen werden mit dem Fahrzeug mitgeliefert.
Bild Dokument als Zeit Zeuge, letzte VERITAS Werkstatt von Ernst Loof.
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